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Diese Dokumentation wurde von der Klasse GTF-23-1 im Schuljahr 2024/2025 erstellt. 

# 1
Heinrich

Ein normaler,
junger Mensch.

Heinrich Brinkmann wurde 1920 in Duisburg Meiderich geboren. Er wuchs auf zwischen Zechen und harter Arbeit und er wuchs auch auf zwischen zwei Kriegen. »Heinz« kam aus relativ gutem Hause, in dem seine Familie eine einträgliche Schneiderwerkstatt betrieb. 

Als ansonsten ganz normaler, junger Mann seiner Zeit, ohne extreme politische Haltung, trat er mit 18 Jahren und für diese Zeit nicht ungewöhnlichem Stolz im Herbst 1938 in die Armee ein. Er verpflichtete sich zunächst für zwei Jahre.

RZ

Hätte Heinz heute gelebt, sähe er als junger Mann wahrscheinlich in etwa so aus.

So sah er damals tatsächlich bei der Beerdigung seines Vaters in Uniform aus.

𝕰𝖎𝖓𝖙𝖗𝖎𝖙𝖙

𝕬𝖚𝖘𝖌𝖆𝖓𝖌

# 2
Krieg

Was bedeutet(e)
das eigentlich?

Zunächst noch heimatnah und fast »komfortabel« in Mülheim an der Ruhr stationiert, wurde Heinz 1939 mit 19 Jahren von der neuen Realität überrascht:
Der 2. Weltkrieg brach aus.

Er wurde im Frankreichfeldzug am Maschinengewehr eingesetzt und daraufhin in den blutigen Kampf nach Russland geschickt, von wo er erst als 29-jähriger, erschöpfter Mann zurückkehren sollte.

𝖀𝖓𝖙𝖊𝖗𝖒𝖊𝖓𝖘𝖈𝖍

𝕸𝖎𝖙𝖒𝖊𝖓𝖘𝖈𝖍

Damals

Als der Zweite Weltkrieg begann, waren viele junge Menschen durch Organisationen wie die Hitlerjugend oder den Bund Deutscher Mädel vermeintlich auf den Krieg vorbereitet. Als er aber wirklich kam, lernten sie z.B. als Flakhelfer die bittere Realität kennen. Krieg bedeutete für viele Tod, Verlust von Familie oder Heimat, Flucht, schweres seelisches Leid, Leben in Notunterkünften oder Trümmern und Kampf gegen Hunger, Armut und Angst.

Heute

Es klingt wie ein Netflix-Drama oder wie Geschichtsunterricht aus einer anderen Zeit. Doch was, wenn dieses Szenario plötzlich real würde? Noch könnten nach Artikel 115a ausschließlich im Verteidigungsfall nur Männer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren zum Wehrdienst eingezogen werden. Doch Stimmen nach einer Verlängerung des wehrfähigen Alters und einem neuem Grundwehrdienst-Modell mit weiblichen Soldatinnen werden immer lauter.

Morgen?

Der Staat empfiehlt Zuhause Vorräte anzulegen: Wasser, haltbare Lebensmittel, Medikamente, Bargeld – falls das Haus über Tage nicht verlassen werden könnte. Ein Krieg beträfe aber nicht nur Soldaten. Alle müssten beim Gesundheits- und Katastrophenschutz helfen, dürften das Haus nicht wie gewohnt verlassen, müssten Schutzräume kennen, dort viele Stunden verbringen und offiziellen Warnungen und Evakuierungen dringend Folge leisten.  

MS

Krieg ist für die Zivilbevölkerung …

Druckwelle

Große Fenster bedeuten in Friedenszeiten viel Licht und den Traum vom urbanen Wohnen. Im Krieg heißt es aber: Oben schlägt Druck härter ein, die Splitter fliegen weiter und von oben ist der Weg nach unten länger. 

Angriff

An einer Kreuzung wohnen: Im Krieg keine gute Idee. Je leichter ein Gebäude aus der Luft identifizierbar ist, desto größer die Gefahr, dass man bei der nächsten Druckwelle unfreiwillig lernt, wie dünn Fensterglas und wie wenig massiv moderne Fassaden wirklich sind.

Alarm

Alarm beginnt irgendwann: wenn man schläft, duscht oder isst. Dann bleiben Sekunden. Wer in diesen Sekunden eine Schnitzeljagd nach Utensilien veranstaltet, hat bereits verloren. Nur wer Schuhe neben dem Bett aufbewahrt oder diese direkt anbehält, kommt über einen  Teppich aus messerscharfen Splittern hinweg, den geborstene Fenster erzeugen. Wer barfuß im Dunkeln versucht, zur Tür zu kommen, lernt bitter, dass Blut auf Parkett extrem rutschig ist.

Stromausfall

Stromausfall ist im Krieg keine romantische Entschleunigung bei Kerzenschein. Er bedeutet Dunkelheit, Kälte, kein Aufzug, kein Netz, kein Licht und irgendwann kein Handy. Leere Handys und Powerbanks haben im Krieg denselben Stellenwert wie Bewusstlosigkeit: Man ist körperlich anwesend, aber praktisch funktionslos. Kein Handy, keine Alarm-App, deren Meldungen oft wichtige Sekunden vor der Sirene kommen. Sie zeigen auch, ob Drohnen oder Raketen im Anflug sind. Wer das Haus ohne geladenes Handy verlässt, ist ein uninformierter Mensch in Bewegung und damit ein ahnungslos wanderndes Stück Biomasse.

Vorbereitung

Nur wer den nächsten Schutzraum genau kennt, exakt weiß, welcher Eingang, welche Tür, welcher Code, hat überhaupt eine Chance.




# 3
Eingekesselt

Kann er
entkommen?

Heinz befand sich zu Beginn des Jahres 1945 in einem Lazarett in Schneidemühl im Osten Deutschlands. Trotz Verletzung wurde er als »kriegsverwendungsfähig« eingestuft und einem Sturmzug zugeteilt. Der junge Leutnant, der diesen führte, hatte keine Fronterfahrung, so dass Heinz als erfahrener Infanterist faktisch die Leitung übernahm. Am 24. Januar 1945 begannen die Kämpfe südlich der Stadt. Die Gruppe wurde zu Spähtrupps eingesetzt, während es immer öfter zu russischem Artilleriebeschuss und zu Gefechten kam. 

Die Rote Armee umfasste die Stadt von Norden und Süden, da der östliche Abschnitt stark befestigt war. Am 30. Januar wurde der Ring geschlossen. Von da an kämpften die Deutschen isoliert. Trotz erbitterter Häuserkämpfe stießen die sowjetischen und polnischen Einheiten immer weiter in die Stadt vor, während die Deutschen auf Unterstützung durch die 11. Armee hofften, die aber nie kam. Als die Lage aussichtslos wurde, befahl Oberst Remlinger, gegen Hitlers direkten Befehl, den Ausbruch, was Heinz Flucht einleitete.

Schneidemühl

Aufgrund der strategischen Lage zwischen den Flüssen Netze und Küddow galt die Stadt Schneidemühl (seit 1945 Piła) als strategisch wichtig. Im Januar 1945 zerstörten die Deutschen aus Angst vor einem Panzerangriff die abgebildete Brücke.

Einkesselung

  • 24. Januar
    Beginn der Kämpfe
    (Karte oben) 
  • 31. Januar
    vollständ. Einkesselung
  • 10. Februar
    Abflug des letzten Flugzeugs und Briefs in die Heimat
  • 11.Februar
    Ausbruch/Beginn von Heinz' Flucht

 

Volkssturm

Junge Menschen wurden als Teil des »Volkssturms« selten geschont und oft erbarmungslos behandelt wie alle anderen. Die beschriebene Erschießung der beiden Flakhelfer (s. »𝕷𝖎𝖖𝖚𝖎𝖉𝖆𝖙𝖎𝖔𝖓« unten) findet sich auch im Wikipedia-Eintrag Oberst Heinrich Remlingers.

LV


𝕯𝖊𝖐𝖔𝖗𝖆𝖙𝖎𝖔𝖓

𝕷𝖎𝖖𝖚𝖎𝖉𝖆𝖙𝖎𝖔𝖓

# 4
Gefangen

Wird er am Ende
doch erschossen?

Nachdem Heinz sich mit Kameraden in einem verschneiten Waldstück verschanzt hatte, wurden sie durch wildes Gestikulieren eines unvorsichtigen Soldaten verraten, der sich ihnen anschließen wollte. Die Gruppe wurde daraufhin von Soldaten der Elitetruppe »Sowjetische Garde« umzingelt. Ein Sanitäter eröffnete das Feuer, verfehlte die Gegner jedoch. Nach einigen Warnschüssen ergaben sich die Deutschen. Währenddessen nutzte Heinz die Gelegenheit verräterische Utensilien im Schnee zu verstecken. 



Bis 1945 gab es drei Genfer Konventionen (1864, 1906 und 1929), welche die Behandlung von Verletzten und Gefangenen regeln sollten. Die Abkommen legten detailliert den Schutz verwundeter und kranker Soldaten sowie des Sanitätspersonals fest. Kommunikation mit der Heimat und der Schutz vor Misshandlung wurde 1929 aufgrund der Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg aufgenommen. Das Rote Kreuz wurde als neutrales Hilfsorgan mit besonderem Schutz anerkannt. 

Schokakola

Schokakola, eine mit Koffein versetzte Schokolade gegen die Müdigkeit, diente als Notration für einen Tag und existiert sogar heute noch. Verpackt war sie in runden Blechdosen. Bei Heinz' Gefangennahme wurde eine irrtümlich für Munition gehalten (ähnlich russischen MP-Magazinen), was ihn in eine heikle Situation brachte.

Dienstgrad

In einer provisorischen Befragung konnte Heinz nur durch genaue Kenntnis der Uniformdetails, durch geschickte Argumentation und durch Verstecken seiner militärischen Dokumente verschleiern Unteroffizier zu sein. Andere, denen das nicht gelang oder SS-Angehörige, wurden getötet. 



Sowjetische Garde

Die Bezeichnung »Gardeeinheit« wurde 1941 für Einheiten eingeführt, die im Kampf gegen die Wehrmacht besondere Leistungen erbracht hatten. 1942 wurden für Soldaten der Gardeeinheiten dann außerdem Rangabzeichen und ein Gardestern (s. Abb. oben auf einem Panzer) eingeführt, der an der rechten Brust zu tragen war.

Parabellum

Ein Russe ließ sich von Heinz eine erbeutete deutschen Pistole erklären. Da er sich dabei aber ungeschickt anstellte, löste sich ein Schuss, was den Russen am Daumen verwundete. Nur mit Glück entging Heinz daraufhin einer wütenden Vergeltung, währen zeitgleich einer seiner Mitgefangenen erschossen wurde (s. »✝︎ 𝕭𝖊𝖆𝖒𝖙𝖊𝖗« unten).

Genfer Konvention

Die Entwicklung der Ersten Genfer Konventionen 1864 (s. Unterzeichnung oben) ist verbunden mit den Kriegserlebnissen des Genfers H. Dunant 1859. In einem Buch macht er Vorschläge zur Gründung von freiwilligen Hilfsgesellschaften sowie zum Schutz und zur Versorgung von Verwundeten und Kranken im Krieg.

Rotes Kreuz

Die wichtigste Auswirkung des Ersten Weltkrieges war das Abkommen über die Behandlung Kriegsgefangener im Jahr 1929. Damit wurde erstmals das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK/ICRC) im Völkerrecht erwähnt, das u.a. die Organisation einer Zentralstelle für die Information über Kriegsgefangene übernehmen sollte.

AB

✝︎ 𝕭𝖊𝖆𝖒𝖙𝖊𝖗

✝︎ 𝕾𝖆𝖓𝖎𝖙𝖆𝖊𝖙𝖊𝖗

# 5
Verschleppt

Was passiert nun?
Wohin geht es?

Heinz und seine Kameraden wurden mit jeweils 90 Mann in vollkommen überfüllte Güterwaggons verladen . Die Fenster waren vergittert, die Türen verschlossen und nur ein schmaler Spalt diente als Latrine. Der Raum war stickig und derart beengt, dass die Insassen kaum bewegungsfähig auf mehreren Ebenen wie »Löffel ineinander« lagen.  

Ein Kanonenofen sorgte für minimale Wärme, der aber bei Weitem nicht ausreichte, um der Kälte zu trotzen. Niemand wusste, wohin die Reise führen sollte. Die Ungewissheit war allgegenwärtig.  Es herrschte Angst vor dem Ziel und davor, was bereits unterwegs mit ihnen geschehen konnte. Kälte, Hunger und das Gefühl ausgeliefert zu sein begleiteten sie.

CS


𝕲𝖗𝖆𝖚𝖘𝖆𝖒𝕶𝖊𝖎𝖙 

𝕸𝖊𝖓𝖘𝖈𝖍𝖑𝖎𝖈𝖍𝕶𝖊𝖎𝖙

Die Fahrt zog sich über Wochen hin, ehe der Zug schließlich 4.250 km östlich in Asbest in Sibirien ankam.

# 6
Sibirien

Wird er je von
hier entkommen?

Als Sibirien bezeichnet man im weitesten Sinne den ganzen nordasiatischen Teil der Russischen Föderation. Es wird im Westen vom Ural begrenzt, im Norden vom Arktischen Ozean, im Osten vom Pazifik und im Süden von der Volksrepublik China, der Mongolei und Kasachstan. Sibirien umfasst rund drei Viertel des russischen Staatsgebiets und ist unvorstellbare 13 Millionen Quadratkilometer groß. Es ist größer als jedes andere Land der Erde und etwa doppelt so groß wie die USA. Mit 15 Millionen Einwohnern war Sibirien 1945 nur schwach besiedelt. Die Bevölkerungsdichte lag durchschnittlich bei ungefähr einem Menschen pro Quadratkilometer. 

Die Bevölkerung konzentrierte sich damals (wie auch heute noch) in einem relativ schmalen Streifen im Süden und Südwesten, wo die Transsibirische Eisenbahn wichtige Großstädte verband und Ackerbau ohne Permafrost möglich war. In Sibirien gab es einige Orte mit angeschlossenen Kriegsgefangenenlagern. Dazu zählte auch die Stadt Asbest, wohin Heinz gebracht wurde. Da Sibirien groß, weitläufig, menschenleer und im Winter extrem kalt war (-40 °C), wurden Fluchtversuche nur äußerst selten unternommen, da sie einfach zu wenig erfolgversprechend waren. So blieb auch Heinz bis zu seiner  Entlassung im Gefangenenlager in Asbest.

Ort

Asbest wurde 1889 als Siedlung »Kudelka« gegründet. 1945 gab es dort ein Gulag (Arbeitslager für russische Gefangene) und zwei Kriegsgefangenenlager mit deutschen Gefangenen. In Asbest existierte ein Friedhof mit 15.000 Toten (Stand 1949), auf dem in Massengräbern in erster Linie Kriegsgefangene begraben waren. 

Mine

1885 wurde die Asbest-Lagerstätte in der Nähe der heutigen Stadt erschlossen, die 1933 in den heutigen Namen umbenannt wurde. Dieser wurde von der ansässigen Industrie abgeleitet. Das Foto zeigt die heutige Stadt mit angrenzender Asbestmine und die Position des ehemaligen Lagers, in dem Heinz gefangen war.


Stoff

Asbest ist die Bezeichnung für verschiedene Mineralien mit den Fähigkeiten der Feuer- und Zugfestigkeit, der Elastizität, der Fäulnis- und Korrosionsbeständigkeit sowie  der Isolierfähigkeit gegen Kälte und Elektrizität. Asbest ist heute in fast allen Ländern verboten, wird aber in der gleichnamigen Stadt noch immer abgebaut.

CM



𝟔 + 𝟒 

𝟎 - 𝟓𝟐

# 7
Lager

Gibt es (k)ein
Entkommen?

Heinz kam in eines von zwei Kriegsgefangenenlagern in Asbest. Er war in der Zeit dort immer wieder unterernährt.  Er wurde dann in eine niedrigere Arbeitskategorie eingestuft. Artikel 12 der sowjetischen Verfassung lautete: »Die Arbeit ist in der UDSSR Pflicht und eine Sache der Ehre […] nach dem Grundsatz: ›Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen‹ «. Demzufolge konnte es bedeuten, dass er weniger zu essen bekam, weil er weniger arbeitete. Mit Glück konnte es aber auch bedeuten, dass er mehr erhielt, um wieder auf die Beine zu kommen. 

Die Anzahl der Kriegsgefangenenlager auf sowjetischem Territorium während des Zweiten Weltkriegs und danach war beträchtlich und belief sich auf fast 2.500. Nach Angaben des Bundesarchivs waren zwischen 1941 und 1956 etwa 3,5 Millionen deutsche Kriegsgefangene in sowjetischer Haft, von denen aber nur ungefähr 2,2 Millionen nach Deutschland zurückkehrten. Die meisten der verbleibenden 1,3 Millionen starben in Kriegsgefangenschaft. Diese Zahlen beziehen sich nur auf deutsche Soldaten, nicht auf zivile Opfer der Verschleppung.

Lage

Die meisten Lager befanden sich in extrem abgelegenen Regionen und Gebieten mit harter Witterung fernab von Städten, was eine Flucht erschwerte. Die extremen Bedingungen wirkten wie ein natürliches Gefängnis. Ohne Vorräte, Karte oder externe Hilfe war es nahezu unmöglich zu überleben. 

Aufbau

Die Lager waren oft notdürftig errichtet und schlecht ausgestattet. Das Lager in Asbest bestand aus einem eingezäunten Bereich mit Wachtürmen und Holzbaracken für die Unterbringung der Kriegsgefangenen, für Arbeitsstätten, Lagerräume und einen Verwaltungsbereich. 

Bewachung

Die Kriegsgefangenenlager wurden von bewaffneten, sowjetischen Wachen kontrolliert. In Asbest gab es vier Wachtürme, doppelten Stacheldrahtzaun, Hunde und strenge, regelmäßige Kontrollen. Außerdem gab es informelle Spitzel unter den Häftlingen. 

Unterbringung

Die Häftlinge lebten in überfüllten, meist grob gezimmerten Baracken mit einfachen Pritschen⁺ und Strohsäcken. Oft fehlte diesen eine Heizung, obwohl im Winter die Temperaturen nicht selten unter -40 °C fielen. Die Hygiene war schlecht, in Latrinen und Waschräumen sogar katastrophal, so dass sich Krankheiten unter den Gefangenen rasend schnell verbreiteten. 

Sanktionen

Schon die kleinsten Verstöße wurden äußerst hart bestraft. Sanktionen konnten Essensentzug, Isolationshaft in dunklen, eiskalten Zellen, Prügelstrafen oder (zusätzliche) Zwangsarbeit unter unmenschlichen Bedingungen bedeuten. Viele Häftlinge starben deshalb neben Infektionen an Misshandlungen, Kälte oder Erschöpfung.

Versorgung

Die Ernährung war äußerst schlecht. Sie bestand meist nur aus dünner Suppe oder Brei, etwas Brot und wenig Eiweiß, Fett oder Vitaminen. Sehr viele litten an Unterernährung.

MC

𝐙𝐮𝐟𝐚𝐥𝐥

𝐃𝐮𝐫𝐜𝐡𝐟𝐚𝐥𝐥

# 8
Einsatz

Kann er das
durchhalten?

Kriegsgefangene wurden für die Zwangsarbeit und abhängig davon auch für die Verpflegung in vier Kategorien eingeteilt:

  • Kategorie 1:
    k
    räftig Gebaute und Muskulöse, die zu Schwerstarbeit eingeteilt wurden


  • Kategorie 2:
    normal Gebaute, die für allgemeine Arbeiten eingeteilt wurden


  • Kategorie 3:
    Schwache, die immerhin noch leichte Arbeiten verrichten konnten

  • Kategorie 4:
    G
    anz Schwache, die zum Arbeitseinsatz nicht mehr in der Lage waren. Die Ärztin nannte sie »O.K.«: »otbush« (Urlaub) »kategoria«

Je höher die Kategorie, desto umfangreicher war die Verpflegung. 

Heinz wurde zunächst der Kategorie 2 zugeteilt. Im Verlauf der Jahre zehrte er durch die Unterernährung zusehends aus und wechselte mehrfach von Kategorie 3 in Kategorie 4 und zurück. Behilflich war ihm in dieser Zeit die Freundschaft zu einem ebenfalls gefangenen Arzt aus Bochum, der auch im Lager praktizierte und ihn bevorzugt behandelte. 

Die Gefangenen wurden in der Holzproduktion, im Asbest-Bergwerk und bei gigantischen Bauprojekten (wie Staudämmen, Autobahnen oder Eisenbahnen) unter gefährlichsten Bedingungen ohne Gesundheits- oder Arbeitsschutz eingesetzt. Viele kamen daher bei der Zwangsarbeit ums Leben oder behielten Schäden zurück.

MP

Arbeitskleidung

Die Häftlinge behielten meist ihre eigenen Uniformen und es dauerte oft lange bis sie Winterkleidung oder Ersatz für beschädigte Kleidung erhielten, so dass Erfrierungen sehr häufig auftraten.

Bau der Soroka-Obozerskaya-Eisenbahn°

Bau einer Eisenbahnbrücke über den Fluss Vorkuta°

𝐖𝐚𝐥𝐝𝐛𝐫𝐢𝐠𝐚𝐝𝐞

𝐌𝐢𝐧𝐞𝐧𝐛𝐫𝐢𝐠𝐚𝐝𝐞

# 9
Propaganda

Ist er ein
Opportunist?

Propaganda war ein wichtiges Mittel im Zweiten Weltkrieg. In Deutschland wurde es systematisch eingesetzt, um den Nationalsozialismus zu verbreiten, die Bevölkerung zu kontrollieren und den Krieg als notwendig und gerecht darzustellen. Doch auch die Alliierten, besonders die Sowjetunion, nutzten nach Kriegsende gezielte Propaganda, vor allem gegenüber den deutschen Kriegsgefangenen. Während Gefangene westlicher Alliierter relativ schnell zurückgeführt wurden, mussten viele Gefangene der Sowjetunion jahrelang bleiben. Einige kehrten erst 1955 zurück, also zehn Jahre nach Kriegsende. Offiziell wurden Reparationsarbeiten und logistische Probleme als Grund genannt. Doch die Sowjetunion wollte die Zeit auch nutzen, um viele der Gefangenen ideologisch umzuprogrammieren.

Im Sommer 1949 ergriff Heinz die Gelegenheit und meldete sich bei einer sozialistischen Schulung an, um einem Teil der Zwangsarbeit zu entgehen. Er wurde von Asbest mit dem Zug wieder ins euröpäische Nischnig-Tagil transportiert. In der industriellen Großstadt wurden T34-Panzer gefertigt, die unterirdisch gelagert wurden. Dort mussten er und seine Kameraden als Zeichen der Wiedergutmachung nun doch zwischen den Schulungen »freiwillige« Sonderschichten einlegen. Der Unterricht dauerte gewöhnlich drei Monate. Da die Lager in dieser Region aber überraschenderweise aufgelöst und die Deutschen heimgeschickt werden sollten, durften Heinz und seine Kameraden das Pensum in sechs Wochen absolvieren. Auf alle Absolventen mit bestandener Abschlussprüfung wartete die baldige Heimreise.

Schulungen

In sowjetischen Lagern erhielten die deutschen Gefangenen sogenannte »Antifa«-Schulungen. Ziel war, aus ehemaligen NS-Soldaten neue Mitstreiter zu machen. Bestenfalls solche, die nach ihrer Rückkehr in Deutschland eine sozialistische Gesellschaft mit aufbauen sollten. Schulungen fanden überwiegend klassisch im Klassenzimmer statt, aber es wurden auch Theaterstücke, Filme, Diskussionen und Zeitungsartikel einbezogen.

Inhalte

Die in den Schulungen vermittelten Themen waren:

  • Kritik an Hitler und dem NS-Regime


  • Aufklärung über Kriegsverbrechen


  • Geschichte der sozialistischen Ideen und des marxistisch-leninistisches Denkens


  • Darstellung des Sozialismus als gerechte Gesellschaftsform

Vision

Die sowjetische Führung hatte ein klares Ziel: Sie wollte nach dem Krieg in Osteuropa und besonders in Ostdeutschland als Gegengewicht zum kapitalistischen Westen sozialistische Staaten aufbauen. Dafür brauchte sie Mitstreiter, die ihre Ideologie unterstützten. Einige der »politisch geschulten« Rückkehrer wurden später in der DDR in wichtige Positionen gebracht. Manche taten dies aus Überzeugung, andere aus Angst oder Abhängigkeit.

ML

𝓡𝓮𝓼𝓸𝓵𝓾𝓽𝓲𝓸𝓷

𝓡𝓮𝓿𝓸𝓵𝓾𝓽𝓲𝓸𝓷

# 10
Rückkehr

Ist das wirklich
(s)ein Zuhause?

Als Heinz schließlich nach viereinhalb  Jahren im August 1949 freigelassen wurde, bekam er neue Kleidung und Proviant. Seine »Genossen« und er wurden noch von einer Ärztin untersucht und sie mussten alle Gegenstände, welche auf eine Gefangenschaft hätten hinweisen können, entsorgen, bevor es dann zu den Zügen in die Heimat ging. Es war eine 15-tägige Reise von Russland nach Frankfurt an der Oder, während der es in Polen sogar noch einen kurzen Angriff gab. In der sowjetischen Besatzungszone in Ostdeutschland wurden sie beim Grenzübertritt zur neuen BRD davor gewarnt, sich nicht von den kapitalistischen Amerikanern blenden zu lassen. 

Im Westen wurden sie von Rotkreuzschwestern mit Verpflegung in Empfang genommen. Der russische Entlassungsschein wurde durch einen englischen ersetzt, sie bekamen 50 West-Mark Begrüßungsgeld und die Möglichkeit ein Lebenszeichen in Form eines Telegramms portofrei nach Hause zu senden. Am 29. August 1949 kam Heinrich Brinkmann als 29-Jähriger endlich wieder in seiner Heimatstadt Duisburg an. Bei der Eingangsuntersuchung durch einen Amtsarzt diagnostizierte dieser Störungen der Haut, eine Herzinsuffizienz, Schwächung des gesamten Organismus und Hungerödeme aufgrund von Vitamin C-Armut und Mangelernährung. 

November 1949 in Duisburg

Zuhause

Seine Schwester Maria hatte die Schneiderei nach dem Tod des Vaters übernommen. Obwohl sie keine entsprechende Ausbildung hatte, bildete sie ein Lehrmädchen aus. In Heinrichs Abwesenheit musste sie die Verantwortung für das Geschäft übernehmen und sich außerdem um die Mutter kümmern. In dieser Zeit hatte sie ihren Einfluss geltend gemacht und Fakten geschaffen: Zu seinem Entsetzen konnte Heinz nach seiner Rückkehr – trotz seines Fachwissens – seine Schwester nicht davon überzeugen, ihn in das Familienunternehmen einsteigen zu lassen.

Maria Quella 1951 mit 20 Jahren

Maria

Heinz hatte das Gefühl, im Krieg mental nicht gealtert zu sein. In seiner Vorstellung war er noch der junge Mann, der sich gerade erst zum Dienst gemeldet hatte. Frauen in seinem Alter erschienen ihm zu alt und waren größtenteils auch bereits vergeben. So fühlte er sich zum jungen Lehrmädchen seiner Schwester (Maria) hingezogen, mit der er zunehmend Zeit verbrachte, da seine als Schneiderin unerfahrene Schwester diese immer häufiger mit Fragen zu ihm schickte. So förderte sie die aus ihrer Sicht sehr unschickliche Verbindung zu einem »Dienstmädchen«.

KK

Vor und nach Krieg und Gefangenschaft
1939 im »Look« von heute (l.)
1949 als Heimkehrer (r.)

Abfahrt aus der sowjetischen Besatzungszone
Sammellager für Heimkehrer,
Frankfurt a.d. Oder, 1949


Eheleute Heinz und Maria
1951

Heinz mit Familie
zu Besuch bei Schwester Lene, 1990


Kaffee

Schnaps

Zitronen

Heinrich Brinkmann:

Ein Schicksal
von vielen


1920 – Geburt

1938 – Eintritt Wehrmacht

1939 – Kriegseinsatz
1945

1945 – Kriegsgefangenschaft
1949

1949 – Schulungen
Juni

1949 – Heimkehr 
Aug.

1969 – Umzug 

2013 – Tod

Deutschland

blau = spätere BRD
rot = spätere DDR

Teilung 

Heinz kehrte zu einer Zeit heim, als Deutschland offiziell in zwei Staaten geteilt wurde. Die westlich und vor allem an Amerika orientierte Bundesrepublik Deutschland (BRD) war einen Monat zuvor aus den drei Besatzungszonen der USA, Großbritanniens und Frankreichs gebildet worden und die mit der Sowjetunion verbündete Deutsche Demokratische Republik (DDR) sollte sich zwei Monate später aus der sowjetischen Besatzungszone gründen. Die beiden Staaten sollten Gegenpole zueinander werden und sich grundlegend unterscheiden. Während die BRD das System der demokratischen Marktwirtschaft wählte und 1955 Mitglied der NATO wurde, verfolgte die DDR in Planwirtschaft die Herrschaft nur einer Partei (SED) und trat 1955 im Gegenzug dem Warschauer Pakt bei.
Die Wiedervereinigung erfolgte erst 1990 nach über 40 Jahren.


»Todesstreifen« mit Türmen, Minen und Selbstschussanlagen

Grenze

Nach der Teilung entstand eine etwa 1.400 km lange, stark gesicherte innerdeutsche Grenze, die ab 1961 zusätzlich mit der Berliner Mauer offiziell »Antifaschistischer Schutzwall« genannt wurde. Sie sicherte aber nicht nur nach außen, sondern sie sperrte auch die etwa 18 Mio. Ostdeutschen ein. Offiziell schützte sie diese vor dem »kapitalistisch-faschistischen« Westen, in den innerhalb von zwölf  Jahren bis 1961 fast 3 Mio. Menschen (vor allem Fachkräfte) abgewandert waren, die damit sogenannte »Republikflucht« begangen hatten. DDR-Bürger durften nicht mehr frei kommunizieren und nicht mehr frei reisen, wodurch Familien getrennt wurden. Erst 40 Jahre später fiel die Berliner Mauer und beendete die Teilung, die laut Zentrale für politische Bildung an der Grenze durch Erschießen, Ertrinken, Minen, oder Selbstschussanlagen ca. 327 Menschen das Leben kostete. 

Westdeutschland (BRD)

Im Frühjahr 1949 war der schlimme Hungerwinter überstanden und die größten Trümmer wurden beseitigt. Zunächst herrschten noch  Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot, in der  viele Familien sich Wohnräume teilen oder Notunterkünfte beziehen mussten. Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland (BRD) wurde das beschauliche Bonn zur neuen Hauptstadt, das neue Grundgesetz zur provisorischen Verfassung und Konrad Adenauer zum ersten Bundeskanzler der neuen Bundesrepublik. Dieser ging ideologisch sehr hart gegen Kommunisten im Land vor. Der Aufschwung  erfolgte nämlich auch durch Unterstützung amerikanischer Wirtschaftshilfe (Marshallplan) und ermöglichte das sogenannte deutsche »Wirtschaftswunder« der 1950er Jahre und die Etablierung als Exportnation. Deutschland erholte sich daraufhin langsam. 

Gründung
23. Mai 1949

Hauptstadt
Bonn

Staatsform
Parlamentarische Demokratie

Politisches System
Mehrparteiensystem, freie Wahlen

Wirtschaftssystem
Soziale Marktwirtschaft

Bündniszugehörigkeit
NATO, EWG (später EU)

Reisefreiheit
Freie Reise ins Ausland

Meinungsfreiheit
Garantiert durch Grundgesetz

Medien
Freie Presse, unabhängige Medien

Ostdeutschland (DDR)

Die Ausgangslage war mit der Zerstörung von weiten Teilen der Infrastruktur, Hunger, Wohnungsnot und Versorgungsengpässen der im Westen recht ähnlich. Die Sowjetunion hatte aber ab 1945 als Reparationen viele Maschinen, Rohstoffe und Fabriken abtransportiert, was die Wirtschaft im Osten zusätzlich belastete, welche nach sowjetischem Vorbild nun zentral gelenkt wurde. Großbetriebe, Banken und mittelständische Unternehmen wurden enteignet und verstaatlicht. Die Versorgung mit Konsumgütern und Lebensmitteln blieb immer  knapp. Im Gegensatz zum Westen mit Arbeitslosigkeit, gab es in der DDR Garantien für Arbeitsplätze und Kinderbetreuung, eine kostenlose Gesundheits- und eine preiswerte, aber oft eingeschränkte Grundversorgung sowie eine Förderung von Frauen im Berufsleben. Diese waren emanzipierter als im Westen.

Gründung
7. Oktober 1949

Hauptstadt
Ost-Berlin

Staatsform
Sozialistischer Einparteienstaat (SED)

Politisches System
Diktatur, keine freien Wahlen

Wirtschaftssystem
Zentrale Planwirtschaft

Bündniszugehörigkeit
Warschauer Pakt, RGW (Comecon)

Reisefreiheit
Ausreiseverbot

Meinungsfreiheit
Zensur, Überwachung durch die Stasi

Medien
staatlich kontrollierte Medien

Nationalflaggen
BRD (l.) und DDR (r.)

Von 1949 bis 1989 existierte die »innerdeutsche« Grenze

Unbeschwerte 1950er-
»Wirtschaftswunderjahre« im Westen

Auffanglager für ostdeutsche
Flüchtlinge im Westen

Bau des »Antifaschistischen Schutzwalls« als
Reaktion auf vermehrte »Republikflucht«, 1961

Privater Wohlstand und
Konsum im Westen

Italien-Urlaub vieler Westdeutscher
in den 50er Jahren

Ausreiseverbot in der DDR außer
in sozialistische »Bruderländer«

»Todesstreifen « an der Berliner Mauer

Straßenhinweisschild zur deutschen Teilung

Bürger zerschlagen am
9. November 1989 Teile der Berliner Mauer.

Feiernde am Tag der Wiedervereinigung
am 3. Oktober 1990 in Berlin

Autobahnhinweisschild an ehemaliger,
stark bewachter innerdeutscher Grenze

Kriegsgfangenschaft
früher und heute

Früher

  • Viele Kriegsgefangene, besonders im Zweiten Weltkrieg, litten unter unzureichender Versorgung von Nahrung und medizinischer Hilfe. 


  • Die Sterblichkeitsraten unter Kriegsgefangenen waren extrem hoch.


  • Kriegsgefangene wurden oft zur Zwangsarbeit gezwungen, meist unter Bedingungen, die ihre Gesundheit und Sicherheit gefährdeten. 


  • Die Behandlung von Kriegsgefangenen basierte oft auf den jeweiligen politischen und militärischen Interessen der Kriegsparteien ohne jeden rechtlichen Schutz. 

Heute

  • Die Genfer Konventionen von 1949 und internationale Verträge legen die Behandlung von Gefangenen umfangreich fest (Nahrung, Unterkunft, medizinische Versorgung, Schutz vor Misshandlung). 


  • Es kommt aber auch noch heute sehr häufig zu Kriegsverbrechen und Misshandlungen von Kriegsgefangenen. 


  • Medien und internationale Organisationen spielen eine wichtige Rolle bei der Überwachung der Einhaltung internationaler Standards. 


  • Die Erinnerung wird durch Gedenkstätten, Archive und Publikationen wachgehalten, wozu auch diese Doku beitragen soll.

ZIM

Nur die blauen Regionen zeigen Vertragsparteien, die alle Genfer Konventionen und die zugehörigen Zusatzprotokolle unterzeichnet haben.

Zum Betrachten/Vergrößern bitte anklicken:

Kampfspuren an Menschenknochen,
Weimar
ca. 9500 v. Chr.

Unterzeichnung der ersten Genfer Konvention durch zwölf Staaten,
Genf 1864

Rote Schutzzeichen:
Kreuz, Halbmond, Löwe/Sonne, Kristall

US-Sanitäter behandeln deutschen Soldaten,
Normandie 1944

Flüchtlinge vor einem amerikanischen M46-Patton-Panzer (UN unter Führung der USA),
Korea 1951

 »Romeo«, stärkster von den USA je durchgeführter Kernwaffentest,
Bikini-Atoll 1954

Napalmangriff auf Vietcong-Stellung, Vietnam 1966
(Verbot seit 1980 laut Protokoll III der Genfer Konvention)

Gedenkflagge während des Vietnamkriegs,
USA 1971

Kampfhandlungen zur Befreiung Kuwaits, angeführt durch die USA
(UN-Resolution 678),
Irak 1991

Erschießung eines wehrlosen muslimischen Opfers durch einen bosnisch-serbischen Polizisten,
Bosnien 1992

Gefangenschaft und Folter in US-Camp Guantanamo,
Kuba 2002

US-Soldat neben zu Tode Gefoltertem in Abu-Ghuraib,
Irak 2003

Bombenanschlag des Islamischen Staates auf die UN in bagdader Hotel,
Irak 2003

Besuchs Selenskyys in Bucha, einem Ort russischer Kriegsverbrechen, Ukraine 2022

Nach Austausch zückkehrende Kriegsgefangene, Ukraine 2024

Beiderseitige Völkerrechtsverstöße im Nahostkonflikt, Israel/Palästina 2025

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

»ASBEST« ist ein Projekt der GTF-23-1 des BKO aus dem Schuljahr 2024/25

Bei Interesse Heinrich Brinkmanns Aufzeichnungen anfordern (als .epub oder .pdf):